Harald Lesch und Hartmut Zohm zur Fusionsforschung
Plasmaphysiker unter sich: Harald Lesch und Hartmut Zohm (Leiter des Bereichs Tokamak-Szenario-Entwicklung und Direktor am Max Planck Institut für Plasmaforschung in ...
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Metaphysik und Ontologie als Begriffslogik
„Der Vorschlag von Hegel scheint mir der zu sein: erstmal müssen wir unterscheiden und dann können wir fragen, ob es das und das gibt. (...)
Jetzt aber möchte ich Ihnen vielleicht etwas polemisch sagen, warum wir eine Erneuerung der Philosophie durch Reflexion auf die Logik brauchen
und dann etwas zum begrifflichen Sein und empirischen Werden und zum Begriff des Begriffs und zur Arbeit am Begriff. Also am Schluss kommts dann doch wieder zu Hegel zur ...
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TheaterWas für ein herrliches Theater!
Friedrich Schiller, (2017) Die Räuber - Residenztheater München - Regie: Ulrich Rasche (2017)
Peter Handke, (1966) Publikumsbeschimpfung - Uraufführung im Frankfurter Theater am Turm, Regie: Claus Peymann
Thomas Bernhard, (1984) Der Schein trügt - Uraufführung im Schauspielhaus Bochum, Regie: Claus ...
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Différance - Derridas Argument
Zur
Lektüre steht Derridas Vortrag DIE DIFFÉRANCE vom 27.
Januar 1968 vor der Société française
de philosophie.
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die neuen Blöcke von Bernard LokaiPassing by
Sinkt
jeder Tag
hinab
in jeder Nacht,
so
gibt's einen Brun ...
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Samuel Beckett: Endspiel
Personen
Nagg
Nell
Hamm
Clov
Innenraum
ohne Möbel.
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Zum Ende der Ideengeschichte eines KonstruktsWas es heißt, die Persönlichkeit zu kennen
Von Zeit zu Zeit ist es nötig, sich vor Augen zu halten, was Wissen
in einer empirischen Sozialwissenschaft bedeutet, wie es dort
generiert wird, und wo der wesentliche Unterschied zum Alltagswissen
liegt. Denn das ist sehr unübersichtlich geworden.
Wo
liegen zum Beispiel die grundlegenden Unterschiede, ob ich etwas über
bestimmte, mir bekannte Menschen weiß, oder ob ein Psychologe
behauptet, die Persönlichkeitsmerkmale derselben Menschen zu
kennen?
Der
erste gravierende Unterschied: Der Psychologe kennt diese Menschen
gar nicht. Ich hingegen kenne sie. Ich lebe mit ihnen zusammen. Aber
selbstverständlich muss er sie auch nicht kennen. Es reicht,
wenn sie seine Fragebögen ausfüllen. Denno ...
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Was heißt bei Heidegger Transzendenz?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Dazu würde ich gern auf zwei Passagen aus „Sein und Zeit“ hinweisen
(bitte
nicht erschrecken vor dem folgenden Heidegger-Zitat. Ich erläutere
es gleich auf der nächsten Seite.):
„Das
»Transzendenzproblem«“, heisst es da, „kann
nicht auf die Frage gebracht werden: wie kommt, ein Subjekt hinaus zu
einem Objekt, wobei die Gesamtheit der Objekte mit der Idee der Welt
identifiziert wird. Zu fragen ist: was ermöglicht es
ontologisch, daß Seiendes innerweltlich begegnen und als
begegnendes objektiviert werden kann? Der Rückg ...
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Heideggers Pointe hyperbolischer RationalitätMehr Professionalität = mehr Begründung?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Ist das so? Eine
schwierige Frage.
Die
Vorstellung traf auf heftigen Protest, dass zunehmende
Professionalisierung zugleich mit einem immer engmaschigeren
Begründen einhergeht. Ganz im Gegenteil, wo dauernd nur
begründet wird, läuft nichts. Wechselseitige
Begründungsüberbietung der professionellen Akteure findet
nicht statt. So wurde widersprochen.
Letztens
bin ich über auf ein Zitat des DS-Drogeriemarkt-Gründers
Götz Werner gestoßen, des derzeit vielleicht bekanntesten
Befürworters des bedingungslosen Grundeinkommens, der sinngemäß
sagte:
Wer etwas nicht will findet Gründe, wer ...
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