Vortrag: Die Grenzen der MenschheitCrispr/Cas und grüne Gentechnik
Die sogenannte Genschere Crispr/Cas9 hat die Gentechnik revolutioniert. Damit lassen sich präzise, einfach und günstig die Gene von Organismen ändern.
Wir könnten damit einen großen Beitrag für den Umweltschutz leisten, glaubt die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard.
In ihrem Vortrag fordert sie deshalb, das Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen in Deutschland aufzuheb ...
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Erkenntnistheorie und der Antagonismus der ZeitZufall und Notwendigkeit
Das Begriffspaar Zufall und Notwendigkeit markiert ein fundamentales,
erkenntnistheoretisches Dilemma in der Philosophie, angefangen mit
den verschiedenen Lesarten von Platons Timaios und gewiss auch
innerhalb der platonischen Ontologie, so man von solch einer reden
möchte, selbst. Sei’s drum, ob der Timaios der mittleren
oder späten Schaffensphase Platons zugeordnet werden darf, das
Problem war irgendwann unvermeidbar, ist es dem Denken seither doch
im ...
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Wie intelligent ist 'Künstliche Intelligenz'?Die Trennung von Intelligenz und Bewusstsein
Das Wort Intelligenz kommt vom
lateinischen intellegere, was die konkrete Handlung des Aussortierens
von etwas aus einer Vielfalt bezeichnete. Davon wurde in der Folge
abstrahiert. Intelligenz meinte dann ganz allgemein die ...
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Im Auge des Polyphem, die Eifersucht des Polyphem, embedded Risks, Erdrückt von der eigenen Größe (nicht lektorierter Rohentwurf)Embedded Risks
Wie
Polyphem vor der Küste des Ätna liegt die amerikanische
Wirtschaft im tiefen Schlaf, berauscht von einem Giftmix aus Dollar
und Derivaten Handel. Betrunken wie der kolossale Riese der Antike
sieht die amerikanische politische Ökonomie nicht die fatalen
Folgen der Globalisierung und damit der Transformation der
Marktwirtschaft zu transnationalen Wertschöpfungsclustern. Und
wie der Riesen-Insulaner der Antike seine Schafe und Ziegen auf
seiner Insel so hütet die US-Politik ihren Doll ...
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Absolute und relative Konzentration, Konzentration und Konkurrenz, Krisen und Selbsterneuerungen, ... und Größen (nicht lektorierter Rohentwurf)Kapitalkonzentration – Monopolisierung
Marx geht, modern formuliert, von einer inhärenten Instabilität
marktwirtschaftlicher Systeme aus. Folgt man seinen Bestimmung der
Kapital- und der Arbeitsmarktprozesse, dann drängt sich die
These auf, dass sich marktwirtschaftliche System von der freien,
vollständigen Konkurrenz zu monopolkapitalistischen Systemen hin
entwickeln und sich im Prozess dieser Entwicklung die Monopole mit
dem Staat, mit den institutionellen Trägern staatlicher Macht
mehr oder weniger eng verschmelzen. Dem ist in dieser Allgemeinheit
aus historisch-empirischer Sicht nichts hinzu zu f&uu ...
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Rückwärts zu nationaler Stärke? Politischer Schrittwechsel (nicht lektorierter Rohentwurf)In die post-industrielle Gesellschaft
Ein gutes hat diese Transformation der globalen
Wertschöpfungsketten auf den ersten Blick, mit jeder Form der
Deglobalisierung kämen wir einer ökologischen Produktion
ein Stück näher. Aber diese Vorstellung ist naiv und
gefährlich zugleich. Sie übersieht schreiende Evidenzen und
leidet an der massiven Einschränkung des Gesichtsfeldes im
Tunnelblick. Globalsierung hat z.B. in China wie in einer Vielzahl
von Entwicklungs- und Schwellenländern dazu geführt, dass
deren Arbeitskräfte, die als billige Lohnsu ...
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Wenn die Freiheit wettetFreiheit und Zeugenschaft
Zurück zu Gott, der alles weiß.
Diese Sicht ist offensichtlich ebenfalls auf Dauer angelegt. Wenn
Gott weiß, dass die Menschen frei sind, dann sind s ...
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Die AnfängeDem Nichts auf der Spur
Setzen wir uns also auf die Spur des Nichts.
Hier zunächst in der philosophischen Tradition, dann im 2. Teil in der Moderne bei Kant, dann 3. bei Hegel, im 4. Teil bei Sartre. Zu Schluß bei Derrida.
Sich auf die Spur des Nichts zu begeben
ist nicht ganz so leicht, denn ›ex nihilo nihil fit‹.
Aus nichts folgt auch nichts.
Parmenides soll das als erster gesagt haben und später Lukrez in
De rerum natura ...
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Michael Seibel - Sprache der Fülle ... Fülle der Sprache
Kulturelle Identität 2
Ich
möchte „kulturelle Identität“ in einem
komplexeren, vielstimmigeren Zusammenhang aufsuchen, und ich möchte
das anhand einer kurzen literarischen Erzählung tun. Sie hat wie
jede Erzählung etwas Punktuelles, weil sie von der besonderen
Situation einer fiktiven Person erzählt und man also keineswegs
sicher sein darf, ihr etwas Allgemeines abzugewinnen. Es kommt auf
der Ebene, die mich interessiert, aber nicht darauf an, dass das, was
es von bestimmten Menschen zu sagen gibt, auch für andere gilt,
sondern darauf, dass es für die besondere Person selbst die Art
von Dichte und Unabweisbarkeit bekommt, die es mög ...
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Franz Rieder: wider das Vergessen
Der Golem und das Judentum von Prag
Kann man einen Beitrag zu Tschechien und besonders zu Prag schreiben,
ohne die Geschichte und das Schicksal des Judentums in dieser Stadt zu erwähnen?
Ich glaube: Nein! < ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesSchaden und Schmerz
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ich
möchte auch diesmal meinem Protokoll der letzten Sitzung die
Form eines Kommentars geben. Diesmal vor allem zur recht
rätselhaften Äquivalenz von Schaden und Schmerz und zum
Begriff des Tausches natürlich
mit Blick auf Nietzsche, aber vor allem auch auf Marx.
Die Äquivalenz
von Schaden und Schmerz
Wert ist eine (Un-)Gleichung. (Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem klassischen Logiker passieren kann. Aber es ist zugleich vollkommen alltäglich.)
Kein Tausch tauscht Gleiches, sondern Glei ...
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