Logisch formales und wissenschaftliches Beweisen zwischen reiner Form, Diskurs und Wahrnehmung, Selbstbezüglichkeit und fakenewsWas macht Beweise zwingend?
Ein Beweis ist eine stichhaltige, zwingende
Begründung für die Wahrheit einer Behauptung. Eine
Behauptung hat immer sprachliche Form. Ein Beweis nicht unbedingt.
Man kann durchaus beweisen, dass ein Krug zerbrechlich ist, indem man
ihn zerbricht. Dadurch hat man allerdings nicht bewiesen, dass der
nächste Krug ebenfalls zerbrechlich ist. Der Beweis hat also
genau das vernichtet, dessen Eigenschaft er bewiesen hat.< ...
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Brennstoffzelle im Auto: Besser als Lithiumakkus?
Wir sind bei unserer Urteilsbildung, wenn sie aufs Ganze geht und gleichzeitig gehaltvoll bleiben muss, auf Teilhabe an verlässlich aufbereitetem empirisc ...
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teaserzeile (nicht lektorierter Rohentwurf)Geld
Geld arbeitet nicht. Diesen Blödsinn glauben zwar viele, aber es
stimmt nicht; legen Sie mal etwas davon auf den Tisch, warten acht
Stunden und schauen dann mal, was passiert ist. Nichts. Geld kommt
aus dem Nichts, ist eine Schöpfung „ex nihilo“
und wenn nichts damit gemacht wird, bleibt es Nichts im ökonomischen
Sinne. Wir haben Geld hergeleitet aus zwei
Fundamentaleigenschaften des Privatvermögens, seiner
Belastbarkeit, was rechtlich mit der Vermögensverfügung
unterlegt ist und seiner Verpfändbarkeit. Beide, Be ...
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Durch die Finanzkrise auf dem Markt der Eitelkeiten (nicht lektorierter Rohentwurf)Freunde für’s Leben
Der
konzentrierte Blick auf optimierte Allokationsprozesse schien Freunde
fürs Leben zu schaffen. Wirtschaft im Verein mit dem Staat
versprachen die Lösungen fast aller volkswirtschaftlichen wie
internationalen Schwachstellen im Marktgeschehen. Anstatt
Systemrisiken und Systeminstabilitäten zu fokussieren, zeigten
sich staatliche Institutionen flexibel genug, um mit
Deregulierungsmaßnahmen auf Standortvorteile anderer
Finanzmärkte bzw. Börsenplätze zu antworten ...
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und gleich dagegen: Seid vernünftig! - Freiheit von Leiden als Stoische AutarkiePlatons optimistische Behauptung, dass man aus jedem Schicksal etwas machen kann
Platon erzählt im zehnten Buch der
Politeia folgende mythologische Geschichte, wir würden heute
sagen, folgendes Märchen: Es war einmal eine Zeit, da mussten
alle Seelen, bevor sie als Menschen auf die Welt ...
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Fazit
Frage ist, ob sich die
Ausbreitung der Logik des Populismus als Denkweise wirklich durch
'besseres Zuhören' stoppen lässt, wie von fast allen
Parteien in Deutschland empfohlen. Diese Zuversicht hat eine, wie
ich finde, entscheidende Schwachstelle: Gesetzt, jemand neigt in
einer Mangelsituation – z.B. Arbeitslosigkeit, Angst, sozial abzurutschen – dazu,
sich als Opfer im Sinne der populistischen Proto-Logik zu sehen, dann
ist nicht einzusehen, warum schon 'besseres Zuhören' ihn dazu
bewegen sollte, auf die Vorteile der populistische ...
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Oder doch mehr Arbeit
Oder doch vielleicht
mehr Arbeit?
„Die Ausgangshypothese zahlreicher
Grundeinkommensbefürworter, dass Vollbeschäftigung ein
Mythos sei und uns die Arbeit ausgehe, kann ökonomisch nicht
überzeugen und ist widerlegt. Die „Kuchenvorstellung“
einer fest vorgegebenen Menge an möglicher Arbeit ist falsch,
das zeigt nicht zuletzt die Entwicklung der Erwerbstä ... ... mehr
das Böse, Teil 8alles ist gut - Platons Entdeckung: die Idee
Oben
haben wir uns vergewissert, dass sich das Netz möglicher
sprachlicher Differenzen beliebig dicht machen läßt,
allemal dicht genug, um über all das an Leid, Übel und
Unheil erschöpfend zu reden, dem wir uns als Menschen zu stellen
haben. Außerhalb dieses Netzes ist der Begriff des Bösen
einfach nur unscharf.
Im
Anschluß haben wir uns bei der Lektüre der Stor ...
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Radiovortrag vom 23.9.1969 und TransskriptHannah Arendt - Wahrheit und Politik
I
Der Gegenstand dieser Überlegungen ist ein Gemeinplatz. Niemand hat je bezweifelt, daß es um die Wahrheit in der Politik schlecht bestellt ist, niemand hat je die Wahrhaftigkeit zu den politischen Tugenden gerechnet. Lügen scheint zum Handwerk nicht nur der Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu geh ...
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2015 Die Friedenspreisrede von Navid KermaniÜber die Grenzen -
Jacques Mourad und die Liebe in Syrien
An
dem Tag, als mich die Nachricht vom Friedenspreis des Deutschen
Buchhandels erreichte, am selben Tag wurde in Syrien Jacques Mourad
entführt. Zwei bewaffnete Männer traten in das Kloster Mar
Elian am Rande der Kleinstadt Qaryatein und verlangten nach Pater
Jacques. Sie fanden ihn wohl in seinem kargen kleinen Büro, das
zugleich sein Wohnzimmer und sein Schlafzimmer ist, packten ihn und
nahmen ihn mit. Am 21. Mai 2015 wurde Jacques Mourad eine ...
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