Etwas wissen, was heißt das? Und was heißt etwas glauben?Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
Offensichtlich
ist propositionales Wissen („Dort steht ein Tisch“,
„Paris liegt in Frankreich“) von nicht-propositionalem
(„Ich kann Fahrrad fahren.“) zu unterscheiden:
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50 Jahre Frauenwahlrecht in der Schweiz
Die Schweiz war eines der letzten
Länder der Welt, das Frauen erst 1971 demokrati ...
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Produktivkraft – Theoretische Ansätze, neue Wachstumstheorien, die Erfindung des Geldes (nicht lektorierter Rohentwurf)Produktivkräfte und Technischer Fortschritt
Die
Technik, die man gemeinhin mit technischen Fortschritt in Verbindung
bringt, ist allein deshalb schon mehr als sie ist. Nicht alles an
Technik wird mit technischem Fortschritt assoziiert, aber wenn, dann
trägt dieser technische Gegenstand schon eine Bedeutung, die
weit über ihn als Gegenstand hinausweist; ein Computer ist dann
eben nicht einfach mehr ein Computer, ein Auto kein Auto und ein Haus
kein Haus mehr. Es scheiden sich also irgendwo die Geister bzw. ein
technischer Gegenstand bleibt ein seelenloses Ding, ...
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Panikattacken und Beruhigungspillen, Derivate der politischen Ökonomie (nicht lektorierter Rohentwurf)Krise in Sicht
Schwarzer Freitag, Weltwirtschaftskrise, zwei
Begriffe der Makroökonomie, bei deren Aussprache viele Menschen,
auch solche aus den westlichen Industrieländern, heute noch
Bauchschmerzen bekommen. So ist auch die bloße Vorstellung,
dass die Volkswirtschaften des Westens erneut in eine Krise geraten
könnten, ausreichend genug, um die Menschen auf die Straße
und die Säure in deren Mägen und Hirne zu treiben; Angst
essen Seele auf.
Wir kommen also nicht umhin, einen ...
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das Böse, Teil 9Antigone – nichts geht mehr
Es
wäre reizvoll, das Antigone-Drama als eine unübertroffene
Verdichtung von Leid und Unheil in der antiken Literatur einmal
ebenso aufzuschlüsseln wie Poes Detektivgeschichte. Man trifft
dort in der Tat auf ein ganz anderes Format intersubjektiver Kultur,
ein Format, in das die gleichen Tugenden, die Platon fordert, bereits
implementiert sind, ohne jedoch auch nur im Geringsten zu einem
glückseligen Leben beizutragen, was sich Platon von den Tugenden
vers ...
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SWR-RechtsredaktionAsyl und Grundgesetz
Ist eine
Obergrenze zulässig?
Die Stimmen, die eine zahlenmäßige
Begrenzung des Grundrechts auf Asyl fordern, werden immer lauter.
Einige wollen sogar die komplette Abschaffung. Doch ob das
Grundgesetz eine Obergrenze erlaubt, ist bei Staatsrechtlern hoch
umstritten.
"Das Grundrecht auf Asyl für
politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt au ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesSchaden und Schmerz
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ich
möchte auch diesmal meinem Protokoll der letzten Sitzung die
Form eines Kommentars geben. Diesmal vor allem zur recht
rätselhaften Äquivalenz von Schaden und Schmerz und zum
Begriff des Tausches natürlich
mit Blick auf Nietzsche, aber vor allem auch auf Marx.
Die Äquivalenz
von Schaden und Schmerz
Wert ist eine (Un-)Gleichung. (Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem klassischen Logiker passieren kann. Aber es ist zugleich vollkommen alltäglich.)
Kein Tausch tauscht Gleiches, sondern Glei ...
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