Von der Liturgie zum Hip-Hop, Strukturell dominant, Aggressiv – dominant (nicht lektorierter Rohentwurf)Transformationen der Marktwirtschaft
Die Marktwirtschaft wird transformiert. Und mit
dieser Transformation geraten auch die in Deutschland und Europa
anhängigen sozialen Komponenten der Marktwirtschaft unter Druck.
Das reicht sogar ganz tief hinein in unsere verfassten
Daseinsbedingungen, also den Grundrechten, sowie in die politischen
Prozesse, deren demokratische Formen sich zunehmend aushöhlen.
Die wirtschaftlichen Grundlagen der
Marktwirtschaft, die historischen Formen des Priva ...
... mehr
Eigentum und Wachstum, Schlaflied vom kontinuierlichen Wachstum, Wertpapiere (nicht lektorierter Rohentwurf)Eigentum und Märkte
Wir
bleiben also noch eine Weile immanent, beschreiben einen Prozess, der
als ein Transfer von Privateigentum in Investivkapital und zurück
in privatrechtliche Vermögenswerte verläuft. Diesen Prozess
nennen wir selbst schon einen marktwirtschaftlichen Prozess in
Abgrenzung zu einem „volkswirtschaftlichen“ Prozess, um
zu verdeutlichen, dass Marktwirtschaft auf einer Eigentumswirtschaft
beruht, eben diesen Prozess der Verwandlung und Rückverwandlung
von Vermögenswerten in Eigenkapital un ...
... mehr
In der Falle - Hoch effizient ... keine Wirkung - Pareto-Schwindel - Staat und Wirtschaft (nicht lektorierter Rohentwurf)Aporien des Wettbewerbs
Kausalsätze
haben ihre Tücken, zumal wenn die Eingangsbedingungen nicht klar
sind; was sie in humanen Zusammenhängen meistens nicht sind.
Kausalitäten sind oft flüchtig wie Rehe auf der Lichtung
und wie dieselben auch schwer zu unterscheiden, besonders auf der
Flucht. Und dann gibt es noch Wahrheit bzw. Aussagen, die wahr sind,
aber nicht beweisbar,
was Wissenschaften wie
die Volkswirtschaft, die gerne von beweisbaren, empirische ...
... mehr
Moderne Feudalherren, Die unsichtbare Hand (nicht lektorierter Rohentwurf)Der neue Handelsimperialismus
Imperialismus
ist laut Duden das Streben von Großmächten nach einer
(militärischen, politischen und wirtschaftlichen)
Vormachtstellung, das mit rücksichtsloser, expansiver Politik
durchgesetzt wird. Expansion muss keine territoriale Größe
bezeichnen. Auch Ausdehnung politischer Macht etwa in exterritoriale
Rechtsgebiete verträgt der Begriff als eine Bestimmung. Wenn wir
also von einem neuen Handelsimperialismus sprechen, dann ...
... mehr
die neuen Blöcke von Bernard LokaiPassing by
Sinkt
jeder Tag
hinab
in jeder Nacht,
so
gibt's einen Brun ...
... mehr
Materialien zum Philosophietreffen am 2.11.2016Das 'Glück' in der Moderne
Glück ist seit jeher einer der wichtigsten Kandidaten für eine
plausible Begründung ethischer Urteile.
„Verhalte dich so, dass du weder dein eigenes Glück noch
das Glück anderer gefährdest, sondern es i ...
... mehr
Reinhard Hildebrandt - Das Gemeinsame aller Existenz: Zwischen sensorischer Wahrnehmung und Vorderseite des "Realen" zu Jean-Luc Nancy: Dekonstruktion des Christentums
Der Philosoph Jean-Luc Nancy verlässt
in seinem Buch "Die Anbetung - Dekonstruktion des Christentums
(2)", Zürich 2012, die traditionellen Pfade der
Philosophie.
Er beginnt seine Analyse mit den vielfältigen
Bezügen alles Existierenden untereinander. Die innere
Verarbeitung der vielfältigen äußeren Einflüsse
zur Bewahrung der Konstanz verändert das einzelne Existierende.
Je nach der Eigenart der Verarbeitung und der daraus resultierenden
inneren Veränderung ergeben sich neue Bezüge zu anderen
Existierenden und bisher bestehende werden unterbrochen bz ...
... mehr
Ästhetik:
Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats ...Peter Weiss
a la Peter Brook
Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats
dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton
unter Anleitung des Herrn de Sade
Verfilmung des Theaterstücks von Peter Weiss in der Regie von Peter Brook bei United Art ...
... mehr
Anläßlich der Lektüre NietzschesNietzsche gegen Marx
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ein anderes verfehlt Nietzsche
meiner Meinung nach allerdings völlig. Was hält die
Märkte in Gang? Marx hatte dafür eine klare Antwort:
Reproduktion des Lebens bedarf der Produktionsmittel. Diese sind
jedoch Eigentum weniger. Die meisten Menschen bringen nur ihre mehr oder weniger gut ausgebildete
Arbeitskraft in den Produktionsprozess ein. Der Markt, auf dem
Menschen ohne Reserven auf Menschen mit Reserven treffen, relativ
Ohnmächtige auf relativ mächtige, ist die gegenwärtig
einzige gesellschaftliche Struktur, die die Koppelung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erlaubt. Märkte werden durch
die ständige Notwendigkeit dieser Kopplung in Gang gehalten.
Zumindest so lange, wie Gesellschaften keine anderen Strukturen,
keine anderen Kopplungswege für die Verbindung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erfinden.
Die Marxsche Antwort
ist ziemlich plausibel. Vergleichen wir damit Nietzsches Antwort.
Nietzsche schaut sich das Verhältnis von Glä ...
... mehr
Der romatische Urknall
Das älteste System Programm des deutschen Idealismus
– eine Ethik. Da die ganze Metaphysik künftig in
die Moral fällt – wovon Kant mit seinen beiden
praktischen Postulaten nur ein Beispiel gege ...
... mehr
John von Neumann über den empirischen Charakter der MathematikDer Mathematiker
Die
Erörterung des Wesens intellektueller Arbeit ist in jedem Gebiet
eine schwierige Aufgabe, selbst in solchen Bereichen, die nicht so
weit vom Hauptfeld der gewöhnlichen intellektuellen Tätigkeit
des Menschen entfernt sind, wie es die Mathematik immer noch ist. Es
ist per se schwierig, das Wesen irgendeiner geistigen Leistung zu
erörtern - auf jeden Fall schwieriger als diese besondere
intellektuelle Leistung bloß zu vollbringen. Es is ...
... mehr