Logisch formales und wissenschaftliches Beweisen zwischen reiner Form, Diskurs und Wahrnehmung, Selbstbezüglichkeit und fakenewsWas macht Beweise zwingend?
Ein Beweis ist eine stichhaltige, zwingende
Begründung für die Wahrheit einer Behauptung. Eine
Behauptung hat immer sprachliche Form. Ein Beweis nicht unbedingt.
Man kann durchaus beweisen, dass ein Krug zerbrechlich ist, indem man
ihn zerbricht. Dadurch hat man allerdings nicht bewiesen, dass der
nächste Krug ebenfalls zerbrechlich ist. Der Beweis hat also
genau das vernichtet, dessen Eigenschaft er bewiesen hat.< ...
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Privateigentum vs. Willkür, eingeschränkt handlungsfähig, aus der Bank in die Maschinenhalle (nicht lektorierter Rohentwurf)Neue Quellen der Staatsausgaben
Dort,
wo mit einmal eine Geldwirtschaft blüht, sind die Egoismen der
Macht nicht weit. England war im 17. Jhd. eine rasant aufstrebende
Kolonialmacht und nur zu gerne bereit, das Erbe der Fugger und der
Bankiers der ersten Stunden fortzuführen. Als oberster
Repräsentant des Staates England war König Karl (Charles)
I. genau so glaubwürdig in Sachen Geld wie die früheren
Bankiers, so meinten seine vermögenden Untertanen; aber da
hatten sich die wirtschaftlich erfolgreichen Bürger und H ...
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Informationsmedien - Reichweiten in Deutschland 2018
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Demokratische Kontrolle
Deutschlands Form der
Demokratie ist nicht die direkte Demokratie, sondern die
repräsentative Parteiendemokratie, die erst am Schluss einer
langen Evolution steht.
Politische
Sachentscheidungen, politische Regelungen und Einzelentscheidungen
werden – das ist niemandem neu – von gewählten
politischen Vertretern und nicht gewählter Exekutive ...
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“Marktversagen“ und ökonomische MachtGesellschaftliche Tauschverhältnisse als Basis ökonomischer Theorien
1. Die Ungleichheit in gesellschaftlichen Tauschverhältnissen
Auf welche Weise gesellschaftliche Tauschverhältnisse in Theorien
gegossen werden, entscheidet darüber, ob z.B. „Geld“
als zentrales Interaktionsmedium
der Tauschpartner angesehen wird. „Geld“ ist nur dann das
zentrale Interaktionsmedium, wenn unterschiedliche Machtpotentiale
der beteiligten Tauschpartner in der Theoriebildung unberücksichtigt
bleiben. Wenn Ware gegen Ware, Ware gegen Geld, Gebrauchswert gegen
Gebrauchswert, Arbeitskraftangebot gegen Arbeitslohn, zahlungsfähige
Nachfrage gegen quantitatives und qualitatives Warenan ...
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Materialien zum Philosophietreffen am 2.11.2016Das 'Glück' in der Moderne
Glück ist seit jeher einer der wichtigsten Kandidaten für eine
plausible Begründung ethischer Urteile.
„Verhalte dich so, dass du weder dein eigenes Glück noch
das Glück anderer gefährdest, sondern es i ...
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Ein paar Mindestanforderungen an einen philosophischen Diskurs über...
Bewusstsein und Materie
Beim letzten Treffen haben wir uns neuerlich über das Verhältnis
von Bewusstsein und Materialität Gedanken gemacht.
Wir
haben uns von Searle an die alte Zweiteilung Descartes von res
cogitans (Seele) und res extensa (Leib) erinnern lassen.
Bei Descartes ist das in der Tat ein Dualismus. Und Searle beklagt
entschieden, dass wir durch Descartes gewohnt sind, das Verhältnis
von Leib und Seele, von Materie und Geist von dieser begrifflichen
Trennung aus zu denken. Man reißt da etwas auseinander und
bekommt dann im Nachgang allein dadurch ein Problem, sich solche
Fragen stellen zu müssen wie die nach der Materialität der
Seele oder die Frage, ob die Seele oder das Bewusstsein ein der
realen Welt, die doch von Naturgesetzen beherrscht wi ...
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Helmut Pape leitet in die Wissenschaftstheorie einAlltägliche Erfahrung und wissenschaftliche Erklärung
Einführung in die Wissenschaftstheorie
Spüren, Wahrnehmen und Wissen: Die alltägliche
Situation des Erkennens
Warum allein das alltägliche Leben und alltägliche
Erfahrungen der Erkenntnis und den Wissenschaften ihren Sinn und
Zweck verleiht
In diesem ersten Teil will ich Sie zu dem Thema, Gegenstand und
der Fragestellung dieser Vorlesungsreihe hinführe ...
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John von Neumann über den empirischen Charakter der MathematikDer Mathematiker
Die
Erörterung des Wesens intellektueller Arbeit ist in jedem Gebiet
eine schwierige Aufgabe, selbst in solchen Bereichen, die nicht so
weit vom Hauptfeld der gewöhnlichen intellektuellen Tätigkeit
des Menschen entfernt sind, wie es die Mathematik immer noch ist. Es
ist per se schwierig, das Wesen irgendeiner geistigen Leistung zu
erörtern - auf jeden Fall schwieriger als diese besondere
intellektuelle Leistung bloß zu vollbringen. Es is ...
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Michael F. Atiyah 1969 zum Thema:Wandel und Fortschritt in der Mathematik
Der Mathematiker veröffentlicht die Ergebnisse seiner Forschungen in
Fachzeitschriften. In diesen wissenschaftlichen Arbeiten werden
Theoreme bewiesen, die vorher nicht bekannt waren. Für einen
Laien scheint die mathematische Literatur erstaunlich umfangreich zu
sein, glaubt er manchmal doch sogar, es gäbe in der Mathematik
überhaupt nichts Neues mehr zu erforschen.
In den Mathematical Reviews, die in den USA erscheinen, wer ...
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