Globalisierung (nicht lektorierter Rohentwurf)Japans Modell weltweit
Abenomics heißt
das, was Japans Wirtschaft als Medizin aus der Krankheit, die als
eine nationale Wirtschaftskrise diagnostiziert war, verordnet wurde.
Sewit nunmehr über 25 Jahren bekämpft die Bank of Japan die
Krise mit den stets gleichbleibenden Mitteln bzw. Instrumenten:
expansive Geldpolitik, kreditfinanzierte Konjunkturprogrammen und
Strukturreformen der Wirtschaft. Und seit dem Jahr 2013 stellen
Experten eine deutliche Forcierung der Geldschwemm ...
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Billionen-Blase (nicht lektorierter Rohentwurf)Toxische Werte
Good times, bad times
Good times, bad times – so singt der
versierte Optimist weiter: You know I had my share.
Ja, solange der Aktienkurs die zyklischen Schwankungen der Konjunktur
bzw. der volkwirtschaftlichen Gesamtsituation – d.i. die Summe
der Wirtschaftleistungen, die sich in den prozentualen Veränderungen
des BIP ausdrücken – wiederspiegelt. Aber dann sprechen
wir nicht von Krisen. Bad times aber können Krisen sein, Phasen,
in denen kaum jemand singen kann: I had my share. Ak ...
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Der Arbeitsbegriff
Zwei etablierte
Begriffe verbinden heute ökonomische Ordnungsvorstellungen mit
dem Versorgungsanspruch des Einzelnen: der Begriff der Arbeit
und der Begriff der Menschenr ...
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Eine Bemerkung zum Anderen und zu Technikgrenzen im DialogSozialontologie
Ontologie fragt nach dem Seienden als
Seiendem (to on he on) (Aristoteles), nach dem Sein des Seienden
(Heidegger). Was heißt es, daß etwas ist, daß es
existiert? Ontologie fragt nach dem Nicht-Beliebigen solcher Setzung
und als das nach den Grundstrukturen des Wirklichen und Möglichen.
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Différance - Derridas Argument
Zur
Lektüre steht Derridas Vortrag DIE DIFFÉRANCE vom 27.
Januar 1968 vor der Société française
de philosophie.
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Soll man die Gründer verdammen? - das Böse, Teil 5Vom malum, das nicht böse ist
Ob
eine Bewertung ethisch gemeint ist, erkennt man in unserer Sprache
offenbar daran, dass bestimmte Wertausdrücke wie gut und böse
verwendet werden. Aber es reicht nicht, Billigung und Missbilligung
auszudrücken. Billigend und missbilligend sind auch Adjektive,
die mit ethischen Bewertungen nichts zu tun haben, sondern
Unzulänglichkeiten, Mängel und Übel der
unterschiedlichsten Art bezeichnen, zweckdienlich oder zweckwidrig,
kompetent oder inkompetent, geschickt oder ungeschickt. Mi ...
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in die Philosophiegeschichte zurückGround Zero
Vielleicht erinnern wir uns an dieser Stelle daran, was wir in den
Eingangskapiteln immer wieder und immer wieder neu von verschiedenen
Seiten aus betrachtet haben, nämlich die Erkenntnis, dass nichts
ist, ohne Grund. Dieses principium rationis sufficientis
steht heute stellvertretend als gemeinsamer Oberbegriff, als
gemeinschaftliche Wurzel aller Arten von Relation, wie sie in der
vorgestellten Welt erscheinen. Genauer gesagt, was immer wir
denken und uns vorstellen, wir tun dies immer auch, indem wir
Beziehungen, welcher Art auch immer, erkennen oder meinen ...
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Macht-Metaphysik, Macht-Aufklärung, Macht-Ergreifung, Macht-RechtMacht-Benefits
Jemandem zugute kommen (intransitiv), von etwas profitieren sind
nur zwei von unzähligen Bedeutungen des Begriffs: Benefit, der
heute den Begriff des Gemeinwohls aus aristotelischer Zeit
substituiert hat. Und um weitere Missverständnisse zu vermeiden,
operieren moderne utilitaristische Theorien, allen voran die
Wirtschaftswissenschaften bzw. die Volkswirtschaft nicht mehr mit dem
Begriff des Nutzens, sondern gleich mit dem viel weiteren Begriff des
menschlichen Wohlergehens.
Glückseligkeit als höchstes Gut erkennt Ka ...
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(wie entsteht Macht?) Ein Urdemokrat vor 1550Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen
Feigheit
»Mehrern Herren untertan sein, dieses find' ich schlimm
gar sehr, Nur ein einziger sei Herrscher, einer König und nicht
mehr«, so sagt Ulysses bei Homer vor versammeltem Volke.
Hätte er nur gesagt: »Mehreren Herren untertan sein,
dieses find' ich schlimm gar sehr«, so wäre das eine
überaus treffliche Rede gewesen; aber anstatt daß er,
wenn er mit Vernunft reden wollte, gesagt hätte, die Herrschaft
von mehreren könnte nichts taugen, weil schon die G ...
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Michael Seibel - Grenze als letales Denkmodell
Grenzen schließen
Eine
der ersten Assoziationen, die mit dem Wort Grenze
verbunden sind, dürfte der Gedanke des Schutzes und des
selektiven Austausches sein. Biologische Organismen etwa weisen
Grenzen gegen die sie umgebende Außenwelt auf. Im Begriff des
Organischen wird gedacht, dass es jeweils substantielle Kriterien
dafür gibt, was als Organ zum Organismus gehört und was
nicht. Organismen ohne Grenzen gibt es nicht. Im Begriff des
Organismus macht man sich eine bestimmte Vorstellung vom Leben
selbst. Man sieht Organismen vor sich im kontrollierten Austausch mit
ihrer Umwelt, der sie Energie entnehmen. Die Regeln, nac ...
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Sinn ... mit/gegen ... Wissen
Was
war uns nach unserem Brainstorming zum Phänomen Glauben, so
unvollständig und im einzelnen zufällig es auch sein
mochte, aufgefallen?
Glauben
ist offenbar eine ausgezeichnete Form des mentalen Bezugs jedes
Menschen auf Mannigfaltiges. Das ist u.a. aus folgendem Grund für
einen Philosophen bemerkenswert: Die Philosophie hat sich die meiste
Zeit über weit interessierter mit der menschlichen F&au ...
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Zur Begründung der Ethik bei Emmanuel LévinasEmmanuel Lévinas:
„Könnte es sein, dass die Moral uns zum Narren hält?“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Ethik am Rande einer Lektüre von Emmanuel
Lévinas, »Totalität und Unendlichkeit, Versuch
über die Exteriorität«, Freiburg/München 1993
2002 (Original: »Totalité et Infini: essai sur
l'extériorité«, 1961))
Download: Auszug aus Emmanuel Lévinas 'Totalität und Unendlichkeit'
Wir haben begonnen,
uns mit der Ausgangsfrage von 'Totalität und Unendlichkeit' von
Emmanuel Lévinas zu befassen. Könnte es sein, so
lautet diese Frage, dass die Moral uns zum Narren hält?
In anderen Worten: Könnte es sein, dass Mensche ...
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Das richtige Leben im falschen?Judith Butlers
Adornopreis-Rede
Judith Buttler
Nachdem wir uns über Emmanuel
Lévinas Aussage aus 'Totalität und Unendlichkeit': »Das
wahre Leben ist abwesend.« unterhalten haben, haben wir uns auf die Rede von Judith Butler anlässlich der Verleihung
des Adorno Preises hinweisen lassen, in dem sie auch auf die einschlägige
Behauptung Adornos eingeht „Es
gibt kein
richtiges Leben im falsch ...
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