Intelligenz? Was bitte?Die Mensch-Maschine, die Intelligenz und die Ähnlichkeit
„Nihil est in intellectu, quod
non antea fuerit in sensu, nisi intellectus ipse.“
„With four parameters I can
fit an elephant, and with five I can make him wiggle his trunk.“
Es ist reizvoll, einen Bogen zu
schlagen, den man größer kaum schlagen kann. ...
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Allmachtsphantasie und DigitalisierungIT from BIT
Muss nicht am Ende jemand wie wir, der einen
unendlichen Datenabdruck hinterlässt, auch unendlich mächtig
sein?
Ich möchte Exegese am Text eines
interessanten Radio-Essays betreiben, den der Deutschlandfunk im Sommer 2019 erneut augestrahlt hat,
den Weyh, wie er mir schreibt, jedoch schon vor vier Jahren verfasst hat.
Er hat darin versucht, in der rasanten
Entwicklung der Digitalisierung der Wirklichkeit eine problematische
parallele Entwicklung des Denkens, eine schleichende, aber dennoch
grundlegende Veränderung unseres Welt- und Selbstverh&au ...
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teaserzeile (nicht lektorierter Rohentwurf)Geld
Geld arbeitet nicht. Diesen Blödsinn glauben zwar viele, aber es
stimmt nicht; legen Sie mal etwas davon auf den Tisch, warten acht
Stunden und schauen dann mal, was passiert ist. Nichts. Geld kommt
aus dem Nichts, ist eine Schöpfung „ex nihilo“
und wenn nichts damit gemacht wird, bleibt es Nichts im ökonomischen
Sinne. Wir haben Geld hergeleitet aus zwei
Fundamentaleigenschaften des Privatvermögens, seiner
Belastbarkeit, was rechtlich mit der Vermögensverfügung
unterlegt ist und seiner Verpfändbarkeit. Beide, Be ...
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Gott beim Würfeln zusehen, Markt- oder Systemversagen? (nicht lektorierter Rohentwurf)Casino Royale
Um
es gleich vorwegzunehmen, wir sind ganz und gar nicht der Meinung,
dass der Ausdruck: Kasino-Kapitalismus zu allererst das Geschehen auf
den internationalen Börsenparketts bezeichnet. Wie wir soeben
dargelegt haben, ist die Politik stets Bedingung der Möglichkeit,
dass Finanzpakete wie etwa die toxischen ABS – und dies gilt
für alle anderen Finanzderivate auch – entstehen können
und zweitens, dass Finanzderivate in einem hoch-beschleunigten und
vernetzten Markt der Verbriefungen bzw. Zertifikate weltwe ...
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Billionen-Blase (nicht lektorierter Rohentwurf)Toxische Werte
Good times, bad times
Good times, bad times – so singt der
versierte Optimist weiter: You know I had my share.
Ja, solange der Aktienkurs die zyklischen Schwankungen der Konjunktur
bzw. der volkwirtschaftlichen Gesamtsituation – d.i. die Summe
der Wirtschaftleistungen, die sich in den prozentualen Veränderungen
des BIP ausdrücken – wiederspiegelt. Aber dann sprechen
wir nicht von Krisen. Bad times aber können Krisen sein, Phasen,
in denen kaum jemand singen kann: I had my share. Ak ...
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Informationsmedien - Reichweiten in Deutschland 2018
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Rechtsfreie Räume? • Krise und Responsivität • >Die populistische ElementarrationalitätMeinung und Affekt
Demokraten optieren dafür, dass es die
ungehinderte Bildung einer öffentlichen Meinung e ...
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Auszug aus Schellings FreiheitsschriftDie Sehnsucht des ewige Einen,
sich selbst zu gebären.
Die Schlüsselstelle aus Friedrich Wilhelm Schellings
Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen
Freiheit, 1809
„(…)
Da nichts vor oder außer Gott ist, so muß er den Grund
seiner Existenz in sich selbst haben. Das sagen alle Philosophen;
aber sie reden von diesem Grund als einem bloßen Begriff, ohne
ihn zu etwas Reellem und Wirklichem zu machen. Dieser Grund seiner
Existenz, den Gott in sich hat, ist nicht Gott absolut ...
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Das richtige Leben im falschen?Judith Butlers
Adornopreis-Rede
Judith Buttler
Nachdem wir uns über Emmanuel
Lévinas Aussage aus 'Totalität und Unendlichkeit': »Das
wahre Leben ist abwesend.« unterhalten haben, haben wir uns auf die Rede von Judith Butler anlässlich der Verleihung
des Adorno Preises hinweisen lassen, in dem sie auch auf die einschlägige
Behauptung Adornos eingeht „Es
gibt kein
richtiges Leben im falsch ...
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Heinrich von KleistÜber das Marionetten Theater
Als ich den Winter 1801 in M...
zubrachte, traf ich daselbst eines Abends, in einem öffentlichen
Garten, den Herrn C. an, der seit kurzem, in dieser Stadt, als erster
Tänzer der Oper, angestellt war, und bei dem Publiko
außerordentliches Glück machte.
Ich sagte ihm, daß ich erstaunt
gewesen wäre, ihn schon mehrere Male in einem Marione ...
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