Die Welt als ein Verkäufermarkt, Arbeitsproduktivität - des Teufels Küche, Never Ending Story (nicht lektorierter Rohentwurf)Eine Geschichte der Krisen
Gott hat die Kohle erschaffen,
damit wir sie verwenden.
Kentucky
war einst Boom Land. Hier im Harlan County, im Dorf Lynch, im
gesamten Osten Kentuckys fuhren die Bergleute in die Stollen und
holten die Kohle, viel Kohle, die hier in Massen lagerte für das
energiehungrige Amerika ans Tageslicht. In einer Gegend, in der 80
Prozent der Einwohner weiße Evangelikale
Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel, Das rechte Kleid zum gegebenen Anlass (nicht lektorierter Rohentwurf)Inflationszielstrategie - Das Patchwork aus Politik, Finanzwirtschaft und Realwirtschaft
Geht es darum,
die Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel und bei den
Geschäftsbanken zu bekämpfen, dann greift man zur
Fristigkeitsverlängerung bzw. Ausdehnung von Laufzeiten bei
Liquiditätsoperationen. Das klingt technisch, ist aber nichts
anderes als die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit
wichtiger Finanzmärkte, die alleine nicht mehr marktfähig
sind. Auch bei der Definition der zentralbankf ...
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das Böse, Teil 8alles ist gut - Platons Entdeckung: die Idee
Oben
haben wir uns vergewissert, dass sich das Netz möglicher
sprachlicher Differenzen beliebig dicht machen läßt,
allemal dicht genug, um über all das an Leid, Übel und
Unheil erschöpfend zu reden, dem wir uns als Menschen zu stellen
haben. Außerhalb dieses Netzes ist der Begriff des Bösen
einfach nur unscharf.
Im
Anschluß haben wir uns bei der Lektüre der Stor ...
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Macht Ein Grenzfall des Bewusstseins
Wir bestimmen Macht als einen Grenzfall des Bewusstseins. Nicht,
dass wir meinen, Macht wäre nicht ubiquitär, im Gegenteil.
Als Vorstellung, wie als reale Macht, ist sie das. Wir müssen
also fragen: woher kommt diese Vorstellung von Macht? Wie kommt es
dazu, dass diese Vorstellung so verankert sein kann in unserem
Bewusstsein, dass sie Handlungen motiviert, die andere Menschen das
Leben kosten können? Und sie eben als diesen Grenzfal ...
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Walter Benjamin - Die Aufgabe des Übersetzers
Nirgends erweist sich einem Kunstwerk oder einer Kunstform
gegenüber die Rücksicht auf den Aufnehmenden für deren
Erkenntnis fruchtbar. Nicht genug, daß jede Beziehung auf ein
bestimmtes Publikum oder dessen Repräsentanten vom Wege ab ...
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Franz Rieder - zur Fotokunst von Monika M. Seibel
Sic transit gloria mundi
Monika M. Seibel ist eine Fotografin, deren Gesamtwerk an zeitgenössischer
Fotografie einen enormen Umfang aufweist. Geordnet nach „Zyklen“ zählt es einige Hunde ...
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Walter Tydecks zu:Big Data
Chancen und Gefahren des Datensammelns
Einleitung
Mit Big Data sind Datenmengen gemeint, die so groß sind, dass sie nur mithilfe digitaler Datenverarbeitung ausgewertet werden können. In der Regel entstehen sie auch maschinell durch Sensoren oder andere elektronische Aufzeichnungen.< ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesWo die Moral herkommt
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
„Ulrich
hatte jedoch damals keineswegs die Absicht, für Moosbruggers
Schicksal auch im weiteren Verlauf zu sorgen. Die entmutigende
Mischung von Grausamkeit und Erleiden, die das Wesen solcher Menschen
ist, war ihm ebenso unangenehm wie die Mischung von Genauigkeit und
Fahrlässigkeit, die das Merkmal der Urteile bildet, die man über
sie zu fällen pflegt. Er wußte genau, (...) daß der
Staat schließlich Moosbrugger umbringen wird, weil das in einem
solchen Zustand der Unfertigkeit einfach das Klarste, Billigste und
Sicherste ist.“
(Robert Musil, Der
Mann ohne Eigenschaften, Hamburg 1970, S 244)
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Anläßlich der Lektüre NietzschesNietzsche gegen Marx
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ein anderes verfehlt Nietzsche
meiner Meinung nach allerdings völlig. Was hält die
Märkte in Gang? Marx hatte dafür eine klare Antwort:
Reproduktion des Lebens bedarf der Produktionsmittel. Diese sind
jedoch Eigentum weniger. Die meisten Menschen bringen nur ihre mehr oder weniger gut ausgebildete
Arbeitskraft in den Produktionsprozess ein. Der Markt, auf dem
Menschen ohne Reserven auf Menschen mit Reserven treffen, relativ
Ohnmächtige auf relativ mächtige, ist die gegenwärtig
einzige gesellschaftliche Struktur, die die Koppelung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erlaubt. Märkte werden durch
die ständige Notwendigkeit dieser Kopplung in Gang gehalten.
Zumindest so lange, wie Gesellschaften keine anderen Strukturen,
keine anderen Kopplungswege für die Verbindung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erfinden.
Die Marxsche Antwort
ist ziemlich plausibel. Vergleichen wir damit Nietzsches Antwort.
Nietzsche schaut sich das Verhältnis von Glä ...
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Das richtige Leben im falschen?Judith Butlers
Adornopreis-Rede
Judith Buttler
Nachdem wir uns über Emmanuel
Lévinas Aussage aus 'Totalität und Unendlichkeit': »Das
wahre Leben ist abwesend.« unterhalten haben, haben wir uns auf die Rede von Judith Butler anlässlich der Verleihung
des Adorno Preises hinweisen lassen, in dem sie auch auf die einschlägige
Behauptung Adornos eingeht „Es
gibt kein
richtiges Leben im falsch ...
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