Loading...
 










    

Aus dem Inhalt:

Wo ist der Zufall geblieben?

Think about ..

Bei unserem Beispiel, der Handschrifterkennung könnte die Inputschicht auch mehr oder weniger als 784 Messpunkte haben und die Outputschicht mehr oder weniger als genau 10? Etwa dann, wenn die zugrundeliegenden Bilder ein anderes Format hätten. Bei einem Format von 100 * 100 Pixeln hätte man eben 10.000 Messpunkte. Es gibt eine Vielzahl von Modulationsmöglichkeiten. Man hätte einen entsprechend höheren ökonomischen Aufwand, ohne ein reic ...

... mehr


Modell und Organismus, die drei Begriffe: Intelligenz, Lernen und Bewusstsein

Algebra und Verkörperung

Bis heute kennen wir nur einen Typ von Entitäten, die evolutionär zu etwas vergleichbarem in der Lage ist, nämlich biologische Organismen. Und da sprechen wir nicht von Kostenfunktion, sondern von Stoffwechsel und Sterblichkeit.

Biologen haben ohne Ende Beispiele dafür, dass Organismen auf Umweltreize reagieren, dass sie etwa den Standort wechseln, wenn ihnen an einem Ort Stoffe fehl ...

... mehr


Transgressionen des Eigentums, das Schweigen der Monetaristen, die Krise der Menge       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Märchenmärkte

Den Keynes-, Pigou- und Patinkin-Effekten ist eins gleich: sie erzählen uns Geschichten von Märkten, die wie Karousels kreisen um Geldmengen und Preise, um Zinsen und Investitionen, um Konsum und Sparguthaben. Hier im Märchenwald voller schöner, lockender Lebkuchenhäuschen, sitzt die Hexe Gundel Gaukely, stets bereit, Dagobert Duck den Glückszehner bzw. Glückstaler abzujagen, mit der Absicht, die Münze einzuschmelzen und aus ihr ein magisches Amulett herzustellen, um zur reichsten und m&aum ...

... mehr


Panikattacken und Beruhigungspillen, Derivate der politischen Ökonomie       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Krise in Sicht

Schwarzer Freitag, Weltwirtschaftskrise, zwei Begriffe der Makroökonomie, bei deren Aussprache viele Menschen, auch solche aus den westlichen Industrieländern, heute noch Bauchschmerzen bekommen. So ist auch die bloße Vorstellung, dass die Volkswirtschaften des Westens erneut in eine Krise geraten könnten, ausreichend genug, um die Menschen auf die Straße und die Säure in deren Mägen und Hirne zu treiben; Angst essen Seele auf.

Wir kommen also nicht umhin, einen ...

... mehr


Wer ist 'wir'? - Was heißt 'Öffentlichkeit'

Unter Öffentlichkeit, so meine Vermutung, werden sich die meisten Städter einen Lebensbereich vorstellen, in dem sie ohne besondere Grenzen für jedermann sichtbar werden und Menschen, die ihnen sonst fremd sind, bei einem Teil ihres Alltagslebens beobachten können ...

... mehr


Metaphysik und Ontologie als Begriffslogik

„Der Vorschlag von Hegel scheint mir der zu sein: erstmal müssen wir unterscheiden und dann können wir fragen, ob es das und das gibt. (...) Jetzt aber möchte ich Ihnen vielleicht etwas polemisch sagen, warum wir eine Erneuerung der Philosophie durch Reflexion auf die Logik brauchen und dann etwas zum begrifflichen Sein und empirischen Werden und zum Begriff des Begriffs und zur Arbeit am Begriff. Also am Schluss kommts dann doch wieder zu Hegel zur ...

... mehr


Das Nichts kommt durch den Menschen in die Welt

Sartres Erfindung des Menschen

Ich möchte mit einer Beobachtung zur Aktualität Sartres beginnen, und zwar auf eine zugegebenermaßen etwas merkwürdige Art, indem ich nicht zuerst über Sartre spreche, sondern über eine berühmt gewordene Schlußformel Foucaults. Er schreibt am Ende von Die Ordnung der ...

... mehr


Subjekt, Substanz und das Nichts bei Hegel und in der Finanzindustrie

Hegel oder: The city never sleeps

Dieter Henrich hat überzeugend, vorgebracht:

»Die Substanz ist als Subjekt zu bestimmen.« Dieser Grundsatz Hegels formuliert sein philosophisches Programm vollständig und profiliert es gegen seine wichtigsten Alternativen.“1 ... mehr


Macht-Muster, Macht-Ausgleich, Macht-Nutzen

Anthropologie der Macht

Kommen wir zurück zum Milgram Experiment. Offen blieb die Frage, worin der Widerstand gegen das Experiment bei einigen der Probanden bestand? Was hat sich gegen die Vorstellung von Macht widersetzt? Wäre die Antwort einfach, würden wir sie an dieser Stelle sofort niederschreiben. Dem ist leider nicht so, aber angesichts des Sachverhalts und dessen Tragweite lohnt es sich mehr als genug, sich dieser Thematik erneut anzunähern. Alles, woran der Mensch im Sinne seiner Zivilisation glaubt, ist verbunden mit dem, was die antiken griechischen Philosophen Tug ...

... mehr


Radiovortrag vom 23.9.1969 und Transskript

Hannah Arendt - Wahrheit und Politik

I

Der Gegenstand dieser Überlegungen ist ein Gemeinplatz. Niemand hat je bezweifelt, daß es um die Wahrheit in der Politik schlecht bestellt ist, niemand hat je die Wahrhaftigkeit zu den politischen Tugenden gerechnet. Lügen scheint zum Handwerk nicht nur der Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu geh ...

... mehr


Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Schaden und Schmerz

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Ich möchte auch diesmal meinem Protokoll der letzten Sitzung die Form eines Kommentars geben. Diesmal vor allem zur recht rätselhaften Äquivalenz von Schaden und Schmerz und zum Begriff des Tausches natürlich mit Blick auf Nietzsche, aber vor allem auch auf Marx. Die Äquivalenz von Schaden und Schmerz Wert ist eine (Un-)Gleichung. (Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem klassischen Logiker passieren kann. Aber es ist zugleich vollkommen alltäglich.) Kein Tausch tauscht Gleiches, sondern Glei ...

... mehr