Empirie und Induktionsproblem, Henne oder Ei? Hinterm Horizont der MiniaturisierungKeine Erkenntnis ohne Ähnlichkeit
Man weiß es nicht, aber man
vermutet es stark: Für menschliches Denken, das zu
Entscheidungen welcher Art auch immer kommen will, ist das Erkennen
von Ähnlichkeiten der elementarste erste Schritt, mit dem alles
anfängt. Wenn Menschen offensichtlich im Laufe der
Evolutionsgeschichte für etwas großes Talent entwickelt
haben, dann für die Entdeckung von Ähnlichkeiten. Auch
Metaphern, entlang deren ganz generell Denken und Sprechen
fortschreiten, gründen nicht zufällig in Bewegun ...
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Privateigentum vs. Willkür, eingeschränkt handlungsfähig, aus der Bank in die Maschinenhalle (nicht lektorierter Rohentwurf)Neue Quellen der Staatsausgaben
Dort,
wo mit einmal eine Geldwirtschaft blüht, sind die Egoismen der
Macht nicht weit. England war im 17. Jhd. eine rasant aufstrebende
Kolonialmacht und nur zu gerne bereit, das Erbe der Fugger und der
Bankiers der ersten Stunden fortzuführen. Als oberster
Repräsentant des Staates England war König Karl (Charles)
I. genau so glaubwürdig in Sachen Geld wie die früheren
Bankiers, so meinten seine vermögenden Untertanen; aber da
hatten sich die wirtschaftlich erfolgreichen Bürger und H ...
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Umkehrung der Wertform – Beschränkte Haftung, Volkswirtschaftliches Funktionsversagen (nicht lektorierter Rohentwurf)Umkehrung der Wertform – General Liability
Der
Blick vom Eigentum zum Geld hat sich gewandelt. Nun sieht man nur
noch den Markt. Was darauf passiert, drückt sich in Geld aus,
dessen individuelle Eigentumsform sich in eine allgemeine Wertform
verwandelt hat. Dies gilt universell. In der Theorie wie der Praxis,
in der Ökonomik wie der Geld- und der Finanzpolitik, weltweit.
Ohne Geld kein Markt und ohne Markt kein Geld, lautet die neue
Formel, die Denken und Handeln auf dem Feld der Wirtschaft
zusammen ...
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In der Falle - Hoch effizient ... keine Wirkung - Pareto-Schwindel - Staat und Wirtschaft (nicht lektorierter Rohentwurf)Aporien des Wettbewerbs
Kausalsätze
haben ihre Tücken, zumal wenn die Eingangsbedingungen nicht klar
sind; was sie in humanen Zusammenhängen meistens nicht sind.
Kausalitäten sind oft flüchtig wie Rehe auf der Lichtung
und wie dieselben auch schwer zu unterscheiden, besonders auf der
Flucht. Und dann gibt es noch Wahrheit bzw. Aussagen, die wahr sind,
aber nicht beweisbar,
was Wissenschaften wie
die Volkswirtschaft, die gerne von beweisbaren, empirische ...
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FreiheitsbegriffeDer Mensch als Eigenschaft der Freiheit
Wenn
es jemanden gab, den es nicht interessierte, wovon sich jemand
befreien will, der sich für frei erklärt, dann Heidegger.
Genauso wenig interessierte sich Heidegger dafür, w ...
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Wer ist 'wir'? - Was heißt 'Öffentlichkeit'
Unter Öffentlichkeit,
so meine Vermutung, werden sich die meisten Städter einen
Lebensbereich vorstellen, in dem sie ohne besondere Grenzen für
jedermann sichtbar werden und Menschen, die ihnen sonst fremd sind,
bei einem Teil ihres Alltagslebens beobachten können ...
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Philosophische GrundlagenWas uns bewegt...
Es
gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist
darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich
von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind
aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind
ausgespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat das
Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten
vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katas ...
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Zum Verbrechen geboren?
War es in der Philosophie seit Hegel spätestens unumstritten,
dass Freiheit zum Wesen der menschlichen Existenz gehört, was
leider nicht heißt, dass dieser Erkenntnis auch immer in den
folgenden philosophischen Systemen und Auffassungen der entsprechende
Stellenwert eingeräumt wurde, so stellte sich nach der Zeit des
Nationalsozialismus in Deutschland und den damals noch weitgehend
unembedded news vom Vietnamkrieg die Frage nach dem Ursprung des
„Bösen& ...
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Die Friedenspreisrede 2016 von Carolin EmckeZugehörigkeit
und die Freiheit, anders zu sein
Nicht alle, aber viele, die vor mir hier standen, haben nicht
allein als Individuen, sondern sie haben auch als Angehörige
gesprochen. Sie haben sich selbst verortet in einem Glauben oder
einer Erfahrung, in der Geschichte eines Landes oder einer Lebensform
– und darauf reflektiert, was das heißt, als chinesischer
Dissident, als nigerianischer Autor, als Muslim, als Jüdin hier
in der Paulskirche zu sprechen, in diesem Land, mit dieser
Geschichte.
Für diejenigen, die hier oben, mit dieser Perspektive
sprechen durften, bedeutete es oft auch, aus und von einer ...
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Reinhard Hildebrandt - Das Verhältnis Staat und ZivilgesellschaftWie souverän ist das Volk?
1. Selbstrepräsentation der Repräsentanten
1.1 „Wir sind das Volk“ und die verlorene
Souveränität
Die trotzige Herausforderung des SED-Staats, zum
Ausdruck gekommen in dem vielstimmigen Ausspruch, „Wir sind das
Volk!“, entzog zwar nach der bedingungslosen Kapitulation 1945
dem von der Sowjetunion mit der Führung beauftragten
Personenkreis die Hoheitsbefugnisse und leitete die ...
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Die Verdoppelung der GegenwartDie Repräsentation und das Fort-Da-Spiel
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Wieder
gleich mitten hinein in Heideggers Text „Der Satz vom
Grund“: ...
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