Arbeiten für die anderen, Euphorische Rauschzustände, Großer Zapfenstreich für den Euro (nicht lektorierter Rohentwurf) Europäisches Krisenlatein
Edis,
die europäische Einlagensicherung, ist gewissermaßen ein
Missbrauchsopfer populistischer Diskurse in Deutschland. Sie hat
weder etwas zu tun mit den Bürgern Europas als gute oder
schlechte Sparer, was gerne im Vergleich zwischen den Bürgern im
Norden und denen im Süden Europas kolportiert wird, noch etwas
mit der Verringerung oder gar Vermeidung von Währungskrisen in
Europa. Zwischen dem Norden und dem Süden Europas kam es nach
der Euro-Einführung zu einer makroökonomischen ...
... mehr
Transformation der Weltwirtschaft durch Devisenbewirtschaftung, Transformation aller Werte, Kreislauf der Devisenwirtschaft, (nicht lektorierter Rohentwurf)Intelligent, ohne Verstand
Wir
sehen in der Aufregung über drastisch sinkende Beschäftigung
durch Automatisierung und Digitalisierung zur Zeit ein
psychologisches Phänomen, das durch den wissenschaftlichen wie
den öffentlichen Diskurs konstituiert wird. Die Angst vor
Arbeitslosigkeit ist aber ein Sentiment und noch keine Tatsache.
Besonders aus der Diskussion um die Künstliche Intelligenz (KI)
wird diese sentimentale Sichtweise befördert.
... mehr
teaserzeile (nicht lektorierter Rohentwurf)Geld
Geld arbeitet nicht. Diesen Blödsinn glauben zwar viele, aber es
stimmt nicht; legen Sie mal etwas davon auf den Tisch, warten acht
Stunden und schauen dann mal, was passiert ist. Nichts. Geld kommt
aus dem Nichts, ist eine Schöpfung „ex nihilo“
und wenn nichts damit gemacht wird, bleibt es Nichts im ökonomischen
Sinne. Wir haben Geld hergeleitet aus zwei
Fundamentaleigenschaften des Privatvermögens, seiner
Belastbarkeit, was rechtlich mit der Vermögensverfügung
unterlegt ist und seiner Verpfändbarkeit. Beide, Be ...
... mehr
Freiheit und Spieltheorie – Das Spiel als ernste SacheFreiheit als Selbst-Widerspruch des kleinen Gottes Mensch
Wie kann es sein, fragt Augustinus,
dass Gott allwissend und zugleich der Mensch frei ist? Er fragt das
ziemlich verklausuliert im 5. Buch seiner 22 Bücher über
den Gottesstaat. „An voluntatibus hominum aliqu ...
... mehr
Radiovortrag vom 23.9.1969 und TransskriptHannah Arendt - Wahrheit und Politik
I
Der Gegenstand dieser Überlegungen ist ein Gemeinplatz. Niemand hat je bezweifelt, daß es um die Wahrheit in der Politik schlecht bestellt ist, niemand hat je die Wahrhaftigkeit zu den politischen Tugenden gerechnet. Lügen scheint zum Handwerk nicht nur der Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu geh ...
... mehr
Materialien zum Philosophietreffen am 2.11.2016Das 'Glück' in der Moderne
Glück ist seit jeher einer der wichtigsten Kandidaten für eine
plausible Begründung ethischer Urteile.
„Verhalte dich so, dass du weder dein eigenes Glück noch
das Glück anderer gefährdest, sondern es i ...
... mehr
Reinhard Hildebrandt - Das Verhältnis Staat und ZivilgesellschaftWie souverän ist das Volk?
1. Selbstrepräsentation der Repräsentanten
1.1 „Wir sind das Volk“ und die verlorene
Souveränität
Die trotzige Herausforderung des SED-Staats, zum
Ausdruck gekommen in dem vielstimmigen Ausspruch, „Wir sind das
Volk!“, entzog zwar nach der bedingungslosen Kapitulation 1945
dem von der Sowjetunion mit der Führung beauftragten
Personenkreis die Hoheitsbefugnisse und leitete die ...
... mehr
Franz Rieder: wider das Vergessen
Der Golem und das Judentum von Prag
Kann man einen Beitrag zu Tschechien und besonders zu Prag schreiben,
ohne die Geschichte und das Schicksal des Judentums in dieser Stadt zu erwähnen?
Ich glaube: Nein! < ...
... mehr
Ästhetik: Zur Arbeit von Peter Brook
Der leere Raum
Wir sind dabei, einen philosophischen Begriff von Ästhetik zu
erarbeiten. Und wir sind dabei ganz am Anfang. Nicht ganz natürlich.
Selbstverständlich ist uns bewusst, dass sich ein Kunstbegriff heute
nicht mehr auf ein auch nur im mindesten allgemeingültiges
Konzept der Schönheit mehr stützt und schon gar nicht auf
bestimmte Abbildungsideale. Aber diese begründete Skepsis lässt
sich nicht so ohne weiteres durch einen besseren Kunstbegriff füllen.
Kann es heute überhaupt noch einen sinnvollen Begriff von
Ästhetik geben? Das ist un ...
... mehr
Helmut Pape leitet in die Wissenschaftstheorie einAlltägliche Erfahrung und wissenschaftliche Erklärung
Einführung in die Wissenschaftstheorie
Spüren, Wahrnehmen und Wissen: Die alltägliche
Situation des Erkennens
Warum allein das alltägliche Leben und alltägliche
Erfahrungen der Erkenntnis und den Wissenschaften ihren Sinn und
Zweck verleiht
In diesem ersten Teil will ich Sie zu dem Thema, Gegenstand und
der Fragestellung dieser Vorlesungsreihe hinführe ...
... mehr
Eine neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«Schuld
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Link zum Text: Friedrich Nietzsche 'Zur Genealogie der Moral'
Was also heißt 'Wert'? Insbesondere Wert des Lebens? Hat
etwas Wert an sich, z.B. der Andere durch sein faktisches Mensch-Sein
oder ist so etwas wie eine besondere Werterfahrung notwendig.
Lévinas schien in diese Richtung zu weisen. Oder sind wertende
Akte vorgängig? Und falls wertende Akte vorgä ...
... mehr