50 Jahre Frauenwahlrecht in der Schweiz
Die Schweiz war eines der letzten
Länder der Welt, das Frauen erst 1971 demokrati ...
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Der Konsument im Modell, epistemologische Fragwürdigkeiten (nicht lektorierter Rohentwurf)Tragödie der Gemeinschaft und der Kultur
Wer in der realen Marktwirtschaft interessiert sich für
Gleichgewichte? Wir haben gezeigt, dass es in einer
Marktwirtschaft wie wir sie verstehen, um eine Praxis geht, die sich
schnell an veränderte Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen
anzupassen versucht. Wenn Präferenzen sich ändern und dies
geschieht in modernen Gesellschaften sehr schnell, werden nicht nur
Produktionsprozesse angepasst. Neuen Produktionsprozessen auf der
Grundlage von transnationalen Wertschöpfungsketten folgen
veränderte logistische Prozesse, neue Formen der In ...
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Produktivkraft – Theoretische Ansätze, neue Wachstumstheorien, die Erfindung des Geldes (nicht lektorierter Rohentwurf)Produktivkräfte und Technischer Fortschritt
Die
Technik, die man gemeinhin mit technischen Fortschritt in Verbindung
bringt, ist allein deshalb schon mehr als sie ist. Nicht alles an
Technik wird mit technischem Fortschritt assoziiert, aber wenn, dann
trägt dieser technische Gegenstand schon eine Bedeutung, die
weit über ihn als Gegenstand hinausweist; ein Computer ist dann
eben nicht einfach mehr ein Computer, ein Auto kein Auto und ein Haus
kein Haus mehr. Es scheiden sich also irgendwo die Geister bzw. ein
technischer Gegenstand bleibt ein seelenloses Ding, ...
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Der immaterielle Wert des Eigentums, Eigentum und Marktwirtschaft, Eigentum und Volkswirtschaft (nicht lektorierter Rohentwurf)Der Zins
Gesellschaften
oder Staatsformen, die kein Privateigentum kennen, kennen auch keinen
Zins. Es gibt heute davon nur noch wenige. Wir haben uns die
Gleichung: Mehr Güter gleich mehr Wohlstand etwas genauer
angeschaut und dabei festgestellt, dass Wohlstand nicht ganz aufgeht
in der rechnerischen Verteilung des BIP auf die Köpfe einer
Volkswirtschaft. Wir haben uns die These angesehen, die behauptet,
Wohlstand ist eine Gleichung, bei der der Referenzzins eine
gewichtige Rolle spielt, insofern seine Auf- und Abwertung ma&sz ...
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Umkehrung der Wertform – Beschränkte Haftung, Volkswirtschaftliches Funktionsversagen (nicht lektorierter Rohentwurf)Umkehrung der Wertform – General Liability
Der
Blick vom Eigentum zum Geld hat sich gewandelt. Nun sieht man nur
noch den Markt. Was darauf passiert, drückt sich in Geld aus,
dessen individuelle Eigentumsform sich in eine allgemeine Wertform
verwandelt hat. Dies gilt universell. In der Theorie wie der Praxis,
in der Ökonomik wie der Geld- und der Finanzpolitik, weltweit.
Ohne Geld kein Markt und ohne Markt kein Geld, lautet die neue
Formel, die Denken und Handeln auf dem Feld der Wirtschaft
zusammen ...
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Lorena Jaume-Palasi, Matthias Spielkamp:
Ethik und algorithmische Prozesse zur Entscheidungsfindung oder -vorbereitung
AlgorithmWatch Arbeitspapier Nr. 4, Berlin 2017
Ethik in der Digitalisierung
Von Algorithmen gesteuerte,
automatisierte Entscheidungsprozesse (automated decisionmaking, ADM)
nehmen schon heute breiten Raum in unserer Gesellschaft ein. Sie
reichen von Fahrerassistenz-Systemen, die Autos bei Gefahr
abbremsen, bis hin zu Software, die darüber entscheidet, ob
jemandem ein Kredit gewährt wird. Auch staatliches Handeln wird
immer öfter von ADM-Systemen unterstützt, sei es in der
„vorausschauenden Polizeiarbeit“ (predictive ...
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“Marktversagen“ und ökonomische MachtGesellschaftliche Tauschverhältnisse als Basis ökonomischer Theorien
1. Die Ungleichheit in gesellschaftlichen Tauschverhältnissen
Auf welche Weise gesellschaftliche Tauschverhältnisse in Theorien
gegossen werden, entscheidet darüber, ob z.B. „Geld“
als zentrales Interaktionsmedium
der Tauschpartner angesehen wird. „Geld“ ist nur dann das
zentrale Interaktionsmedium, wenn unterschiedliche Machtpotentiale
der beteiligten Tauschpartner in der Theoriebildung unberücksichtigt
bleiben. Wenn Ware gegen Ware, Ware gegen Geld, Gebrauchswert gegen
Gebrauchswert, Arbeitskraftangebot gegen Arbeitslohn, zahlungsfähige
Nachfrage gegen quantitatives und qualitatives Warenan ...
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Macht politisch
Der Begriff Macht bestimmt sich also allein aus seiner politischen
Gültigkeit. Dies gilt geschichtsunabhängig, ist also für
alle unterschiedlichen politischen Systeme gültig. Wir haben
gesehen, dass politische Systeme sich stark wandeln können, der
Begriff Macht aber unbeschadet dessen seinen Inhalt behalten hat.
Der Inhalt des Begriffs Macht bestimmt sich nicht von der jeweils
bestehenden politischen Ordnung. Er ist jede bestehe ...
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Macht-Metaphysik, Macht-Aufklärung, Macht-Ergreifung, Macht-RechtMacht-Benefits
Jemandem zugute kommen (intransitiv), von etwas profitieren sind
nur zwei von unzähligen Bedeutungen des Begriffs: Benefit, der
heute den Begriff des Gemeinwohls aus aristotelischer Zeit
substituiert hat. Und um weitere Missverständnisse zu vermeiden,
operieren moderne utilitaristische Theorien, allen voran die
Wirtschaftswissenschaften bzw. die Volkswirtschaft nicht mehr mit dem
Begriff des Nutzens, sondern gleich mit dem viel weiteren Begriff des
menschlichen Wohlergehens.
Glückseligkeit als höchstes Gut erkennt Ka ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesDer Schwache
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Was
heißt im Gegenteil schwach?
Umgekehrt
ist die Schwäche dreierlei: Sie ist 1) unmittelbares
Gehemmtsein
durch eine äußere Kraft, nämlich durch den stärkeren
anderen. Sie unterliegt einem erzwungenen Aufschub. Mit der Folge:
„Alle
Instinkte, welche sich nicht nach außen entladen, wenden sich
nach innen – dies ist das, was ich die Verinnerlichung des
Menschen nenne: damit wächst erst das an den Menschen heran, was
man später seine »Seele« nennt.“ -
Affektkontrolle
kommt via Vergewaltigung von außen. (Und was ist mit der
Affektkontrolle, die zu Zwecken der Verführung e ...
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