Logisch formales und wissenschaftliches Beweisen zwischen reiner Form, Diskurs und Wahrnehmung, Selbstbezüglichkeit und fakenewsWas macht Beweise zwingend?
Ein Beweis ist eine stichhaltige, zwingende
Begründung für die Wahrheit einer Behauptung. Eine
Behauptung hat immer sprachliche Form. Ein Beweis nicht unbedingt.
Man kann durchaus beweisen, dass ein Krug zerbrechlich ist, indem man
ihn zerbricht. Dadurch hat man allerdings nicht bewiesen, dass der
nächste Krug ebenfalls zerbrechlich ist. Der Beweis hat also
genau das vernichtet, dessen Eigenschaft er bewiesen hat.< ...
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Wissen: Gemeingut oder Privateigentum? Wissen – Vom Privateigentum zum Monopol, Markt vs. Allmende (nicht lektorierter Rohentwurf)Kultur gegen Markt
beschäftigen uns, zur Zeit noch rein theoretisch die
Voraussetzungen klärend, mit der Frage, ob es denkbar ist, wie
die Ökonomik gerne bestätigt wissen würde, dass die
Reproduktions- und Entwicklungsprozesse einer Gesellschaft
durchgängig als Marktwirtschaft funktionieren können? Oder,
ob eine Gesellschaft ab einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer
Geschichte alle Formen der gesellschaftlichen Praxis, alle
Beziehungen, die sie innerhalb und außerhalb ihrer nationalen
Grenzen unterhält in solche Beziehungen zwischen Ma ...
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Arbitrarität und Substanz
Etwas auf seine
Struktur hin zu untersuchen ist an sich kein spezifisch modernes
Vorhaben, sondern von Anfang an ein Hauptteil wissenschaftlichen
Arbeitens. Die Alchemie tut das ebenso wie die Astronomie, und daher
konnte ein Isaak Newton gleichzeitig Alchemist und Naturforscher
sein, was heute vielfach nicht mehr verstanden wird.
Spekulationsgegenstand und sozusagen Gedankenmagnet waren die Kräfte.
Bei den Strukturen war man sich viel sicher ...
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Die scheiternde Homodizee - das Böse, Teil 1Das Böse
Menschheitserfolg und Menschlichkeitsversagen
Reflexionen
auf Ethik kommen am Begriff des Bösen
nicht vorbei. Es ist der traditionelle Begriff, mit dem wir in
unserer Kultur seit mehr als zwei Jahrtausenden auf das moralisch
Verwerfliche zeigen, mittels dessen wir für jedermann das
kenntlich machen, was es unter Menschen, die miteinander
zusammenleben, nicht geben darf. Dem Begriff des Bösen
kommt in dieser Funktion einer moralischen Qualität in unserer
Kultur Exklusivität zu. Wir haben keinen anderen ...
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Michael Seibel - schon wieder der clash of civilisation!
Kulturelle Identität 1
Neuerdings fällt wieder vermehrt der Begriff „kulturelle
Identität“. Im Hintergrund stehen als eine Art »drole
de guerre« Konflikte nicht miteinander vereinbarer Kulturen
im Raum. Aber ist Konfliktursache wirklich eine Unvereinbarkeit von
Kulturen? Kulturkontakte waren bislang meist ein Ergebnis von
Expansion und Kolonisation, von Veränderungen in der
Kommunikation und im Verkehr oder
von Armutswanderung, eher Zusammenstöße als Berührungen.
Die Konflikte dabei waren im Kern machtpolitische und wirtschaftliche
und nicht primär kulturelle. Die Bedingungen von Kulturkontakten
waren ungünstig. Kulturkontakte dürften ...
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Die primäre Tätigkeit des UnbewußtenDer Wunsch
Freud
zur primären Tätigkeit des Unbewußten:
»Wir
zweifeln nicht daran, daß auch dieser Apparat& ...
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Michael F. Atiyah 1969 zum Thema:Wandel und Fortschritt in der Mathematik
Der Mathematiker veröffentlicht die Ergebnisse seiner Forschungen in
Fachzeitschriften. In diesen wissenschaftlichen Arbeiten werden
Theoreme bewiesen, die vorher nicht bekannt waren. Für einen
Laien scheint die mathematische Literatur erstaunlich umfangreich zu
sein, glaubt er manchmal doch sogar, es gäbe in der Mathematik
überhaupt nichts Neues mehr zu erforschen.
In den Mathematical Reviews, die in den USA erscheinen, wer ...
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