Loading...
 










    

Aus dem Inhalt:

Die Welt als ein Verkäufermarkt, Arbeitsproduktivität - des Teufels Küche, Never Ending Story (nicht lektorierter Rohentwurf)

Eine Geschichte der Krisen

Gott hat die Kohle erschaffen, damit wir sie verwenden.

Kentucky war einst Boom Land. Hier im Harlan County, im Dorf Lynch, im gesamten Osten Kentuckys fuhren die Bergleute in die Stollen und holten die Kohle, viel Kohle, die hier in Massen lagerte für das energiehungrige Amerika ans Tageslicht. In einer Gegend, in der 80 Prozent der Einwohner weiße Evangelikale1 ...

... mehr


Vom Geld zum Geld, das Geld ist weg       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Vom Geld

Vom Geld kommt nichts. Dass im Geld, gar im Bargeld eine autonome Kraft, eine Energie wohne, die in der Lage wäre, Geld zu vermehren, diese Vorstellung mag zwar erotisch, autoerotisch sein, funktioniert nur leider am besten in Jugendträumen und Seeräubergeschichten. Auch die auf einer einsamen Südseeinsel vergrabene Geldkiste ist zunächst einmal wenig Wert, wenn sie lediglich gefunden und im Garten hinter’m Haus wieder vergraben oder ins Kopfkissen eingenäht wurden. Geldhaltung oder Dagobert Duck& ...

... mehr


Mangel vs. Sein       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Angst vor dem Wettbewerb

Die Angst vor dem Wettbewerb scheint sich ins Unermessliche zu steigern, betrachtet man die staatsdirigistischen Maßnahmen, die zur Zeit in den großen Volkswirtschaften um sich greifen und wie in einer Art Selbstansteckung die Märkte und die Institutuionen, die zum Schutz des freien Wettbewerbs gegründet wurden, infizieren. Renationalisierung der Wirtschaft, vor allem des Kapitals und Protektionismus sind an der Tagesordnung und antworten auf die inhärenten negativen Auswirkungen der sog. Globalisierung auf die nationalen Volkswirtschaften. Mit den Ve ...

... mehr


Uneinheitliche Modelle – einheitliche Ziele, Uneinheitliche Ziele – einheitliche Modelle, Emergency Alert       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Persönlich – aggressiv – dominant

Sind die Strukturen im Management deutscher DAX-Konzerne noch geeignet, den Veränderungen der Wirtschaft zumindest zu entsprechen? Oder sogar sich an die Spitze von Veränderungsprozessen in ihren Branchen zu setzen? Wird den Aktionärsinteressen im Management entsprochen? Werden Arbeitsplätze, soweit das mikroökonomisch bedingt ist, gesichert und auf dieser Ebene auch ein Beitrag zur gesellschaftlichen Wohlfahrt geleistet?

Auf alle Fragen würden die An ...

... mehr


Legitimität und das tolerable Ungute

Legitimität

Und selbst wenn diese Form, die Demokratie, historisch gerade wie in der Schweiz bisweilen in einer besonders ausgeprägten Form als direkte Demokratie besteht, sagt das noch nichts über die Qualität der getroffenen Entscheidungen, die auf diese Weise zustande kommen. Art. 72, Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw ...

... mehr


Die Friedenspreisrede 2016 von Carolin Emcke

Zugehörigkeit
und die Freiheit, anders zu sein

Nicht alle, aber viele, die vor mir hier standen, haben nicht allein als Individuen, sondern sie haben auch als Angehörige gesprochen. Sie haben sich selbst verortet in einem Glauben oder einer Erfahrung, in der Geschichte eines Landes oder einer Lebensform – und darauf reflektiert, was das heißt, als chinesischer Dissident, als nigerianischer Autor, als Muslim, als Jüdin hier in der Paulskirche zu sprechen, in diesem Land, mit dieser Geschichte.

Für diejenigen, die hier oben, mit dieser Perspektive sprechen durften, bedeutete es oft auch, aus und von einer ...

... mehr


Heidi Luft zu Gerhard Roth und Nicole Strüber

Können wir nicht anders?

\"Macht\" das Gehirn die Seele?

HEIDI LUFT, im Januar 2015 Woher kommt meine Begeisterung für dieses Buch? Nach einem Radio-Interview mit den beiden Autoren war mein Interesse geweckt, das Wort „S ...

... mehr


Ästhetik: Unbestechlicher Blickkontakt - Urteil des Paris

Warum gerade diese?

Die Spannweite des mit dem Wort „Ästhetik“ gemeinten ist mehr als weit. Womit also beginnen? Mit dem Anfang. Mit einem ersten Blick. Der freundliche Blickkontakt einer Mutter mit ihrem Baby. Wer Kinder hat, weiß, wie sehr in solchen frühen Kontaktsituationen der Gesichtsausdruck der Mutter den Säugling bewegt. Und im Gegenzug zeigt das Kind der Mutter, was es fühlt. In westlichen Kulturen etwa ab dem 2te ...

... mehr