Wandel der Wertschöpfung, Wachstum in Unordnung, Perpetuum immobile (nicht lektorierter Rohentwurf)Reich durch Verlust
Besonders
börsennotierte Großunternehmen schaffen es immer wieder,
hohe Renditen auszuschütten, obwohl sie negative Gewinne
bilanzieren. Schaut man auf die Passivseite der Bilanz, dann befinden
sich dort die Summen aller von Kapitalgebern dem Unternehmen zur
Verfügung gestellten finanziellen Mitteln. Diese imponierenden
Vermögensgüter sind also keine von den Eigentümern
einer Unternehmung zu dessen Finanzierung aufgebrachten oder als
wirtschaftlicher Gewinn im Unternehmen belassenen Verm&ou ...
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Jacques Derrida: Denken in und mit der Sprache
Die drei Autoren dieses Beitrags haben im
Rahmen ihrer Forschungen zum Thema Sprache gemeinsam einen Text von
Jacques Derrida gelesen, den sie im Folgenden versuchen zu
kommentieren und zu „entschlüsseln“. Es handelt sich
um Derridas Aufsatz „Babylonische Türme“, der selbst
ein Kommentar zu Benjamins berühmten Text „Die Aufgabe des
Übersetzers“ ist. Die folgenden Seiten si ...
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Urteilsperspektiven auf Handlungen - das Böse, Teil 4Im Zoo der Bosheiten
Was
bewertet die Zuschreibung böse eigentlich, Personen oder
Handlungen oder einfach Geschehnisse?
Sortieren
wir einige der traditionellen Bedeutungen ohne Anspruch auf
Vollständigkeit. Das malum metaphysicum meint
traditionell die Vergänglichkeit des Menschen, das malum
physicum oder naturale meint die naturgegebenen ...
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Der gemeinwohlorientierte Staat
Die Addition der (privaten) Eigenwohle ergibt nicht
das Gemeinwohl. Die Gewährleistung des Gemeinwohls ist aber die
Voraussetzung der Selbsterhaltung der Gesellschaft und der Staat ist
der historisch gewachsene Akteur ihrer Sicherstellung. Nur der Staat
kann die Grenzen ziehen, innerhalb derer das Gemeinwohl und damit
die Selbsterhaltung der Gesellschaft gesichert bleibt. Je schwächer
er wird, desto weniger ist er dazu in der Lage.
1. Die Entfaltung des Gemeinwohlgedanke ... ... mehr
Michael Seibel - schon wieder der clash of civilisation!
Kulturelle Identität 1
Neuerdings fällt wieder vermehrt der Begriff „kulturelle
Identität“. Im Hintergrund stehen als eine Art »drole
de guerre« Konflikte nicht miteinander vereinbarer Kulturen
im Raum. Aber ist Konfliktursache wirklich eine Unvereinbarkeit von
Kulturen? Kulturkontakte waren bislang meist ein Ergebnis von
Expansion und Kolonisation, von Veränderungen in der
Kommunikation und im Verkehr oder
von Armutswanderung, eher Zusammenstöße als Berührungen.
Die Konflikte dabei waren im Kern machtpolitische und wirtschaftliche
und nicht primär kulturelle. Die Bedingungen von Kulturkontakten
waren ungünstig. Kulturkontakte dürften ...
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Das Leben und seine ständigen ÜberforderungenAlltägliche Überforderungen
Das Sisyphos-Christus-EGO
Tragikomik
Fragen, die man falsch gestellt,
Schafft man nicht mehr aus der Welt;
Man verbringt dann seine Tage
Grübelnd über solcher Frage,
Und man kanns noch Gnade nennen,
Stirbt man ohne zu erk ... ... mehr

Erinnerung - Aufmerksamkeit
Das Wissen darum, dass wir, wie Heraklit sagt, nicht zweimal in den
selben Fluss steigen, begleitet seit Menschengedenken die
Begriffsbildung. Wie kann man dem Fluss einen Namen geben und wie vor
allem Tag für Tag den gleichen?
Das
Ungleiche, das Nicht-selbe ist ja offenbar das Wasser. Das Problem
der Nicht-Selbigkeit bestünde offenbar nicht, wenn der Fluss
einfach austrocknete. Er wäre, der Heraklitschen F ...
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