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16.05.2025    on the rails again
21.07.2023    Die 'schöne Seele' der Künstlichen Intelligenz.
11.01.2023    Einleitung
01.12.2021    Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
 










    

Aus dem Inhalt:

Urteile ohne Wert, Immun gegen Empirie       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Ökonomie und Freiheit

Kein Zufall, dass die Frage nach der Freiheit in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem sich hier stellt, wo es um die Marktwirtschaft geht. Das hat Milton Friedman, der neben John Maynard Keynes als der einflussreichste Ökonom des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen wird, richtig gesehen; die Marktwirtschaft ist mehr als ein Wirtschaftssystem. In ihr bestimmen sich nicht nur Tausch- und Gebrauchswerte und marktgängige Verkehrsformen der Menschen untereinander, sondern auch die Wirtschaftssubjekte selbst und zwar weit über ihre rein materiellen Beziehungen ...

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Mangel vs. Sein       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Angst vor dem Wettbewerb

Die Angst vor dem Wettbewerb scheint sich ins Unermessliche zu steigern, betrachtet man die staatsdirigistischen Maßnahmen, die zur Zeit in den großen Volkswirtschaften um sich greifen und wie in einer Art Selbstansteckung die Märkte und die Institutuionen, die zum Schutz des freien Wettbewerbs gegründet wurden, infizieren. Renationalisierung der Wirtschaft, vor allem des Kapitals und Protektionismus sind an der Tagesordnung und antworten auf die inhärenten negativen Auswirkungen der sog. Globalisierung auf die nationalen Volkswirtschaften. Mit den Ve ...

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Moderne Feudalherren, Die unsichtbare Hand       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Der neue Handelsimperialismus

Imperialismus ist laut Duden das Streben von Großmächten nach einer (militärischen, politischen und wirtschaftlichen) Vormachtstellung, das mit rücksichtsloser, expansiver Politik durchgesetzt wird. Expansion muss keine territoriale Größe bezeichnen. Auch Ausdehnung politischer Macht etwa in exterritoriale Rechtsgebiete verträgt der Begriff als eine Bestimmung. Wenn wir also von einem neuen Handelsimperialismus sprechen, dann ...

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Einfall der Hybris, der Weg der Hybris, Hybris des Social-Scoring       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Geld und Macht

Schauen wir auf die nächsten Jahre, so sehen wir wie in einem Brennglas die Beziehung zwischen Geld und Macht, die wir als eine Säule der politischen Ökonomie beschrieben haben. Und die bereits seit dem ausgehenden Mittelalter Zug um Zug dicker und stabiler geworden ist (vgl. Erbe der Fugger). Auf dieser Säule des Vertrauensverlustes1 stehen heute weite Teile der Bankenwirtschaft wie der Staatenfinanzierung mit erheblichen politischen Folgen eines Vertrauensverlustes in die demokatischen Verhältnis ...

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Gestalten vs. Entscheiden

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Theater

Was für ein herrliches Theater!

Friedrich Schiller, (2017) Die Räuber - Residenztheater München - Regie: Ulrich Rasche (2017) Peter Handke, (1966) Publikumsbeschimpfung - Uraufführung im Frankfurter Theater am Turm, Regie: Claus Peymann Thomas Bernhard, (1984) Der Schein trügt - Uraufführung im Schauspielhaus Bochum, Regie: Claus ...

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Das drohende Ende der repräsentativen Demokratie

Kooperationschancen und -hindernisse zur Erhaltung des formlosen Gegenhalts in der Gesellschaft.

Die repräsentative Demokratie ist entgegen einer weit verbreiteten Meinung eine endliche Struktur. Gelingt es dem Staat nicht mehr, den formlosen Gegenhalt zu erhalten, den die gesellschaftlichen Formationen untereinander erzeugen, naht auch das vorzeitige Ende der repräsentativen Demokratie. Denn ist der Staat maßlosen „Gemeinwohlbelangen“ starker gesellschaftlicher Kräfte ohne hilfreiche Kooperationspartner ausgeliefert, ...

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Der gemeinwohlorientierte Staat

Die Addition der (privaten) Eigenwohle ergibt nicht das Gemeinwohl. Die Gewährleistung des Gemeinwohls ist aber die Voraussetzung der Selbsterhaltung der Gesellschaft und der Staat ist der historisch gewachsene Akteur ihrer Sicherstellung. Nur der Staat kann die Grenzen ziehen, innerhalb derer das Gemeinwohl und damit die Selbsterhaltung der Gesellschaft gesichert bleibt. Je schwächer er wird, desto weniger ist er dazu in der Lage.

1. Die Entfaltung des Gemeinwohlgedanke ...

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a propos Beuys

Ich würde gern ein klareres Bild davon gewinnen, was an der Arbeit Josef Beuys' es eigentlich war, das ihm seine außerordentliche hohe Resonanz eingebracht hat und in welchem Umfeld es dazu kam. Mehr als eine vorläufige Plausibilisierung erwarte ich nicht. Ich geh& ...

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Die primäre Tätigkeit des Unbewußten

Der Wunsch

Freud zur primären Tätigkeit des Unbewußten: »Wir zweifeln nicht daran, daß auch dieser Apparat& ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Der Schwache

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Was heißt im Gegenteil schwach? Umgekehrt ist die Schwäche dreierlei: Sie ist 1) unmittelbares Gehemmt­sein durch eine äußere Kraft, nämlich durch den stärkeren anderen. Sie unterliegt einem erzwungenen Aufschub. Mit der Folge: „Alle Instinkte, welche sich nicht nach außen entladen, wenden sich nach innen – dies ist das, was ich die Verinnerlichung des Menschen nenne: damit wächst erst das an den Menschen heran, was man später seine »Seele« nennt.“ - Affektkontrolle kommt via Vergewaltigung von außen. (Und was ist mit der Affektkontrolle, die zu Zwecken der Verführung e ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Schaden und Schmerz

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Ich möchte auch diesmal meinem Protokoll der letzten Sitzung die Form eines Kommentars geben. Diesmal vor allem zur recht rätselhaften Äquivalenz von Schaden und Schmerz und zum Begriff des Tausches natürlich mit Blick auf Nietzsche, aber vor allem auch auf Marx. Die Äquivalenz von Schaden und Schmerz Wert ist eine (Un-)Gleichung. (Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem klassischen Logiker passieren kann. Aber es ist zugleich vollkommen alltäglich.) Kein Tausch tauscht Gleiches, sondern Glei ...

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