Logikmaschinen, ohne Zentrum 'verkörpert'Aus der Problemgeschichte der KI
KI war von Anfang an Teil der
Informatik. Die Informatik hatte von vorn herein als technische
Disziplin die Aufgabe, Computerprogramme zu erstellen, die von
Menschen formulierte Aufgabenstellungen der unterschiedlichsten Art
lösen sollen. Gleichzeitig liefert die KI Modelle für die
Kognitionswissenschaften, die in der zweiten Hälfte des 20. Jh.
neu entstanden sind. Als das ist sie auch interessiert dar ...
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Soviel Filmgeschicht muss sein...Luis Buñuel: Ein andalusischer Hund
Ein andalusischer Hund - Un chien andalou - Un perro andaluz, so der spanischer Titel
Auf dieses Meisterwerk des surrealistischen Films von Luis Buñuel und Salvador Dalí
noch einmal hinzuweisen, vielleicht zum hunderttausendsten Mal,
konnte ich mir einfach nicht verkneifen.
Soviel Filmgeschicht muss einf ...
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Urteile ohne Wert, Immun gegen Empirie (nicht lektorierter Rohentwurf)Ökonomie und Freiheit
Kein Zufall, dass die Frage nach der Freiheit in einem kapitalistischen
Wirtschaftssystem sich hier stellt, wo es um die Marktwirtschaft
geht. Das hat Milton Friedman, der neben John Maynard Keynes als der
einflussreichste Ökonom des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen
wird, richtig gesehen; die Marktwirtschaft ist mehr als ein
Wirtschaftssystem. In ihr bestimmen sich nicht nur Tausch- und
Gebrauchswerte und marktgängige Verkehrsformen der Menschen
untereinander, sondern auch die Wirtschaftssubjekte selbst und zwar
weit über ihre rein materiellen Beziehungen ...
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teaserzeile (nicht lektorierter Rohentwurf)Geld
Geld arbeitet nicht. Diesen Blödsinn glauben zwar viele, aber es
stimmt nicht; legen Sie mal etwas davon auf den Tisch, warten acht
Stunden und schauen dann mal, was passiert ist. Nichts. Geld kommt
aus dem Nichts, ist eine Schöpfung „ex nihilo“
und wenn nichts damit gemacht wird, bleibt es Nichts im ökonomischen
Sinne. Wir haben Geld hergeleitet aus zwei
Fundamentaleigenschaften des Privatvermögens, seiner
Belastbarkeit, was rechtlich mit der Vermögensverfügung
unterlegt ist und seiner Verpfändbarkeit. Beide, Be ...
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Armut, wer bitte? Armut und Krise (nicht lektorierter Rohentwurf)Krise und sozialer Fortschritt
Armut – ökonomisch
Die Wissenschaft hat uns bei der Bestimmung von
Armut nicht sonderlich viel geholfen. Dass sie eine brauchbare
Relation zwischen Armut und einer, auf die Volkswirtschaft
konzentrierten Krise begründen kann, ist daher unwahrscheinlich.
Natürlich hat Armut auch etwas zu tun mit der Art, wie eine
Gesellschaft, eine Volkswirtschaft ihre Erwerbstätigen in Arbeit
bringt und hält. Die Veränderungen sind allenthalben
sichtbar. Eine Beurteilung, in wie weit diese Veränd ...
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Gestalten vs. Entscheiden
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Auszug aus Schellings FreiheitsschriftDie Sehnsucht des ewige Einen,
sich selbst zu gebären.
Die Schlüsselstelle aus Friedrich Wilhelm Schellings
Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen
Freiheit, 1809
„(…)
Da nichts vor oder außer Gott ist, so muß er den Grund
seiner Existenz in sich selbst haben. Das sagen alle Philosophen;
aber sie reden von diesem Grund als einem bloßen Begriff, ohne
ihn zu etwas Reellem und Wirklichem zu machen. Dieser Grund seiner
Existenz, den Gott in sich hat, ist nicht Gott absolut ...
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So absolut wie möglich - ein Neubeginn der Kunst nach 1945Gruppe ZERO
„Das ruhige Leben ist
verschwunden. Der Begriff der Geschwindigkeit ist konstant im Leben
des Menschen. [...] Der Mensch wird immer gefühlloser erstarrten
Bildern gegenüber, die keinen Sinn für Vitalität
verraten. Die unbeweglichen Bilder von früher befriedigen nicht
mehr die Wünsche des neuen Menschen, der geformt wird vom
Aktionsdrang und vom Zusammenleben mit der Mechanik, was eine
beständige Dynamik erfordert. Die Ästhetik organischer
Bewegung ersetzt die ästhetische Kraftlosigkeit ersta ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesFesselung ... Selbstfesselung?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Da
sind wir also mitten in Nietzsches „Zur Genealogie der Moral“.
Wir habe uns als
Entrée noch einmal Abschnitt 1 aus der zweite Abhandlung:
»Schuld«, »schlechtes Gewissen« und
Verwandtes angesehen, um wieder ins Thema zu kommen und haben
Nietzsches Aufgabenbeschreibung der Genealogie diskutiert:
„Ein Thier heranzüchten, das
versprechen darf“.
Warum sagt er eigentlich nicht: Einen Menschen erziehen, der versprechen darf?
Tiere
können nicht versprechen. Hören wir auf, Tiere zu sein,
indem wir versprechen lernen?
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